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Details zu Inventarnummer: BAV_Schlu_OptAl_014
Objektbezeichnung:Fotografie GND
Sammlung:Sammlung Theresia Blaas, Schluderns
Hergestellt von:Foto Ebner
Datierung:(ca.) 1940
Beschreibung:Schwarzweißfotografie von einer Gruppe von Umsiedlern vor dem Gewerkschaftshaus auf dem Betriebsgelände des Kalkwerks Winterberg in Bergstad im deutschen Reich in Bad Grund im Harz in Niedersachsen
Historische-kritische Angaben:hinten links: Köllemann Sattler, Folie Josef, unbekannt, Stecher Franz (Flitter Franz), Kircher Franz, unbekannt, Marseiler Sepp (Loxn Sepp), Wallnöfer Josef, Spangler Walter Adalbert
Bei dem Haus auf dem Foto handelt es sich um das sogenannte „Gewerkschaftshaus“ auf dem Betriebsgelände des Kalkwerks Winterberg.
Bis zum Jahreswechsel 1945/1946 beherbergte das Gewerkschaftshaus die Büros des Kalkwerks, die danach in Räume weiter oben im Werk umsiedelten wurden.
Anfang 1946 zog der Berg-Ingenieur Hans Börner, der großenteils am Aufbau des Kalkwerks Winterberg beteiligt war und etliche Jahre dessen Direktor war mit seiner Familie hier ein. Dort gab es dann auch eine Werkskantine für die Arbeiter, und in der Mitte des Hauses wohnten andere im Werk tätige Ingenieure, mit ihren Familien.
Interessant ist auch, dass der Berg-Ingenieur Hans Börner dafür gesorgt hatte, dass für viele aus Südtirol angeworbenen Menschen, die zum großen Teil im Werk arbeiteten, die „Hermann-Göring-Siedlung“ (später „Iberg-Siedlung“ genannt) erbaut wurde. Die „Iberg-Siedlung“ wurde in den Jahren 1938 bis 1941 gebaut. Es wurden hier Wohnungen für 96 Familien geschaffen. (Informationen von Petra Horn - Ortschronistin der Bergstadt)
Bei dem Haus auf dem Foto handelt es sich um das sogenannte „Gewerkschaftshaus“ auf dem Betriebsgelände des Kalkwerks Winterberg.
Bis zum Jahreswechsel 1945/1946 beherbergte das Gewerkschaftshaus die Büros des Kalkwerks, die danach in Räume weiter oben im Werk umsiedelten wurden.
Anfang 1946 zog der Berg-Ingenieur Hans Börner, der großenteils am Aufbau des Kalkwerks Winterberg beteiligt war und etliche Jahre dessen Direktor war mit seiner Familie hier ein. Dort gab es dann auch eine Werkskantine für die Arbeiter, und in der Mitte des Hauses wohnten andere im Werk tätige Ingenieure, mit ihren Familien.
Interessant ist auch, dass der Berg-Ingenieur Hans Börner dafür gesorgt hatte, dass für viele aus Südtirol angeworbenen Menschen, die zum großen Teil im Werk arbeiteten, die „Hermann-Göring-Siedlung“ (später „Iberg-Siedlung“ genannt) erbaut wurde. Die „Iberg-Siedlung“ wurde in den Jahren 1938 bis 1941 gebaut. Es wurden hier Wohnungen für 96 Familien geschaffen. (Informationen von Petra Horn - Ortschronistin der Bergstadt)
Einrichtung:Vintschger Museum
Inhalt: Organisation:Arbeitsgemeinschaft der Optanten ADO
Inhalt: Ort:Schluderns
